مناقيش
Manakish
Das offene Fladenbrot – wie ein Flammkuchen nach orientalischer Art
- Flach und rund, der Belag liegt oben
- Man sieht, was drauf ist: Za'atar, Käse, Paprikapaste oder Fleisch
- Wird zum Essen einfach gefaltet oder gerollt
Darmstadt · Rheinstraße 44–46
مناقيش و فطاير
Der Teig der Levante – einmal offen wie ein Flammkuchen nach orientalischer Art, einmal gefüllt als knusprige Teigtasche. Hier erfahren Sie, was dahintersteckt, wie wir ihn backen und wie man ihn am besten genießt.
Die Levante – Syrien, Libanon, Palästina und Jordanien
Klassisch zum Frühstück, aber längst der Snack für jede Tageszeit
Frischer Teig, wenige Minuten im heißen Steinofen
Der Unterschied
Beides wird aus demselben Teig gebacken – der Unterschied liegt darin, wo die Zutaten landen.
مناقيش
Das offene Fladenbrot – wie ein Flammkuchen nach orientalischer Art
فطاير
Die gefüllte Teigtasche
Manakish · Einzahl: Manousheh
Der Name kommt vom arabischen Wort نقش (naqasha) – „verzieren, eingravieren“. Bevor der Teig in den Ofen kommt, drückt der Bäcker mit den Fingerkuppen kleine Mulden hinein. Darin sammeln sich Olivenöl und Gewürze – und genau das macht jede Manousheh so aromatisch.
In der Levante gehört sie zum Morgen wie hier das Brötchen: Früher brachten Familien ihre eigene Za'atar-Mischung zum Bäcker im Viertel und holten die frisch gebackenen Fladen noch warm ab.
Jeden Morgen frisch angesetzt und rund ausgezogen.
Mit den Fingerkuppen entstehen die typischen Mulden.
Za'atar mit Olivenöl, Käse, Paprikapaste oder Fleisch.
Wenige Minuten bei großer Hitze – außen knusprig, innen weich.
Der Klassiker: Thymian-Gewürzmischung mit Sesam, Sumach und Olivenöl – pur, mit Käse oder Gemüse.
Würzige Paprikapaste, traditionell aus Aleppo – auch mit Za'atar oder Käse kombiniert.
Akkawi (weißer Salzlakenkäse) oder Kashkawan (gelber Schnittkäse) – herrlich zieht er Fäden.
Lahmajin – wörtlich „Fleisch mit Teig“ –, Sufiha, Tushka, Sucuk oder Hähnchen.
Fatayer · Einzahl: Fatira
Fatayer sind die gefüllten Geschwister der Manakish. Aus demselben Teig wird ein Kreis ausgestochen, mit Füllung belegt und von drei Seiten zur Mitte hin zusammengedrückt – so entsteht die typische Dreiecksform, die die Füllung beim Backen saftig hält.
Mit Akkawi-Käse wird der Teig dagegen oft zu einem länglichen Schiffchen (Pide) geformt, das oben offen bleibt.
Der Klassiker unter den Fatayer – pur oder mit Käse.
Cremiger Frischkäse aus abgetropftem Joghurt – mit Za'atar oder Gemüse.
Als Pide mit Oliven, Tomaten oder Spinat.
Mit Sucuk und Käse, Martadella oder Oliven.
Wie in der Heimat
Manakish einmal in der Mitte falten oder rollen – so bleibt alles im Brot.
Dazu Tomate, Gurke, Minze und Oliven – das macht den Za'atar noch frischer.
Ein Glas Tee am Morgen oder kühles Ayran am Mittag.
Mehrere Sorten bestellen und gemeinsam probieren – so isst man in der Levante.
Kleines Lexikon
Gewürzmischung aus getrocknetem wildem Thymian bzw. Oregano, geröstetem Sesam, Sumach und etwas Salz – mit Olivenöl verrührt der Star auf der Manousheh.
Getrocknete, gemahlene rote Beeren mit fein-säuerlichem, zitronigem Geschmack.
Würzige Paste aus roter Paprika, traditionell aus Aleppo in Syrien.
Weißer, milder Salzlakenkäse, benannt nach der Hafenstadt Akka – schmilzt wunderbar im Ofen.
Gelber Schnittkäse, ähnlich wie Gouda – würzig und schön schmelzend.
Abgetropfter Joghurt – cremig wie Frischkäse, leicht säuerlich.
Wörtlich „Fleisch mit Teig“: dünner Fladen mit würzigem Hackfleisch.
Kleine offene Teigfladen mit Hackfleisch – bei uns auch mit Joghurt, Granatapfelsoße oder Käse.
Würzige Rindswurst, bei uns auch hausgemacht.
Lust bekommen?
Manakish gibt es bei uns schon ab 2 € – frisch aus dem Steinofen.